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Geschichte

  • 1. Generation

    Am 1 Februar 1896 wurde in Basel in der Lehenmattstrasse der Spatenstich für die damalige Gärtnerei Karl Dobler ausgeführt. Der Beginn für modernes Gärtnern und Qualitätspflanzen. Zu den Hauptkulturen zählten die Cyclamen und Lorbeeren Hochstämme sowie Hortensien und Ficus elastica. Die Fläche unter Glas betrug 200 Quadratmeter hinzu kamen noch 5000 Quadratmeter Freiland. Der Pflanzenhandel machte damals noch einen kleinen Teil aus, verglichen mit der Pflanzenproduktion. Das Geld wurde also hauptsächlich durch Eigenanbau und dessen Verkauf verdient. Grosse Erfolge konnten an den Pflanzenausstellungen in den Jahren 1901 und 1906 verbucht werden, welche ihren Teil zum guten Ruf der Dobler-Pflanzen beigetragen haben. Schon damals galten Dobler Pflanzen als Qualitätsprodukt.

  • 2. Generation

    Ab 1908 zog der ganze Betrieb nach Muttenz um und blieb dort auf dem Schänzli bis 1971. Aus einer steinigen Landschaft entstanden die ersten Gewächshäuser. Die Produktion bestand hauptsächlich aus blühenden Pflanzen, wobei der Anteil an Grünpflanzen ständig an Bedeutung gewann. Während den zwei Weltkriegen wurde auf Feingemüse umgestellt. In der Nachkriegszeit wurde der Betrieb gezielt vergrössert und modernisiert, als echte Pionierarbeit wurden auf dem Schänzli die ersten Schweizer Eriken und Hortensien gezüchtet und erfolgreich verkauft. Als Absatzgebiet galt die deutschsprachige Schweiz, insbesondere der Fachhandel und Friedhöfe, in den fünfziger Jahren stiessen die zwei Grossverteiler, Coop und Migros zu unserem Kundenkreis. Die Fläche unter Glas betrug 2500 Quadratmeter, zählte man das Freiland noch dazu so kam man auf 30 000 Quadratmeter. Das Team der Gärtnerei Dobler zählte damals 15 Mitarbeiter.

  • 3. Generation

    Das Jahr 1971 galt dem Umzug des Betriebes. Die Gärtnerei beschloss, zum zweiten mal die Bauzone zu verlassen und wechselte an ihren jetzigen Standort in der Rietmatt in Muttenz. In diesem neuerstellten Betrieb werden die klassischen blühenden Topfpflanzen herangezogen wie Saintpaulia, Begonien, Poinsetia, Azaleen und Napoleons Nelken. Für diese Art von Topfnelken erhielt die Gärtnerei an der internationalen Blumenausstellung 1974 in Wien die Goldmedaille und an der schweizerischen Grün 80 die Silbermedaille. Der Handel mit Grünpflanzen wurde stark ausgebaut. Um die Distanz von Lieferanten aus Übersee nach Muttenz speditiv bewältigen zu können, wird zum Teil der Luftweg eingeschlagen. Zum angestammten Kundenkreis von Fachhandel, Grossverteilern, Kettengeschäften zählen ab 1973 auch die Blumenbörsen, welche hauptsächlich mit Spezialitäten beliefert werden. Die Fläche unter Hochglas beträgt 4500 Quadratmeter. Zählt man noch die raffinierte Doppelausnutzung hinzu, sind es sogar mehr als 5000 Quadratmeter.

  • 4. Generation

    Im November 2016 wurde die Firma Dobler AG durch die SK- Holding Group aufgekauft. Diese setzt sich aus den Familien Kaul und Spinnler zusammen. Die interne Struktur wurde übernommen und ein wenig modernisiert. Vom Mitarbeiterraum über Büroräumlichkeiten bis hin zu Betriebssoftware und Firmenbekleidung ist alles überarbeitet worden. Als erstes ist das neue Firmenlogo in frischem Grün erstrahlt. Seit der Übernahme setzt die Firma Dobler AG vermehrt auf den Gartenbau. Durch diplomiertes Fachpersonal können wir den heutigen Ansprüchen gerecht werden und setzten auch in diesem Segment auf hohe Qualität und Transparenz. In der Gärtnerei werden nach wie vor Pflanzen kultiviert und zu Prachtexemplaren herangezogen. Laufend wird unser Sortiment den Bedürfnissen angepasst.